Vegan

salat_veganIch ernähre mich vegan, zusammen mit knapp 900.000 Menschen in Deutschland. Vegan bedeutet: Essen ohne Tier, ohne Tierprodukte. Und das heißt: Kein Fleisch, keine Milch, kein Ei. Man könnte meinen, dass es nur ein Trend ist, der nach kurzer Zeit wieder verschwindet. Gut, dass der Trend mir schon immer egal war. Für mich geht es darum, dass kein Tier meinetwegen leiden oder sterben soll. Deswegen, und weil es meinem Körper seitdem super gut geht, habe ich mich für eine pflanzliche Ernährung entschieden. Eine Ernährung, ja, sogar ein Lifestyle, der die Gesundheit nach oben schraubt und Krankheiten weghaut. Du glaubst es nicht? Probier’s aus – es ist der Hammer!

Die supertollen Nebeneffekte

Bereits nach den ersten Wochen ohne Fleisch, Milch und Ei fühlst Du Dich fitter und leichter. Du fühlst Dich, als könntest Du Bäume ausreißen und Dich in Superman verwandeln. Nein, nicht wirklich. Aber Du wirst merken, wie sich Deine Haut verändert, Deine Verdauung einen normalen Gang findet und Du ausgeglichener bist. Gut, mag sein, dass es ein Placeboeffekt ist. Aber vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass Du plötzlich Nahrungsmittel entdeckst, die Du vorher noch nie gegessen hast, wie z.B. Mandelmus, Paranüsse, Hanfsamen (ja, Du kannst sie essen ohne high zu werden), Leinsamen, Soja, Mangold, Bohnen, Berglinsen oder Chiasamen.

Und warum nochmal?

Puh, es gibt viele Gründe. Wo fange ich an? Am besten damit, worum es NICHT geht. Es geht nicht darum, nur einem Trend hinterherzulaufen und sich dabei unwohl zu fühlen. Es geht darum, Dir selbst treu zu bleiben. Ich weiß, hört sich spießig an, ist aber echt cool! Und wenn Du das geschafft hast, kannst Du gesund zu bleiben – wenn Du willst! Denn wenn Du gesund bist, bist Du cool! Und nur wenn Du cool bist, kannst Du Du sein! Verstanden?

Gut, ausschlaggebend war für mich meine Haut. Ich hatte so starke Hautprobleme, dass ich alles von meinem Teller verbannte, bis sich meine Haut endlich verbesserte. Es war ein langer Weg, der sich gelohnt hat.

Dann ging’s mir immer stärker auch um die Tiere. Hunde und Katzen halten wir in unserem Bett und trauern, wenn sie nach einem glücklichen Leben von uns gehen. Kühe, Schweine und Hühner halten wir auf möglichst kleinem Raum in verdreckten Ställen, um sie danach zu töten. Und um dann auf demTeller zu landen. Merkst Du den Unterschied?

Und klar, die Umwelt. Sie hat für mich immer schon eine Rolle gespielt.