Archive for Gemüseblätter

Blattgrün #5: Smoothies mit Brennnessel

libylolasgreensmoothiesIch erinnere mich, dass meine Mutter uns damals im Frühjahr einen großen Eintopf kochte, der seltsam roch. Nicht unangenehm, sondern einfach etwas anders. Neben Kartoffeln hatte sie eine Menge Brennnesseln mitgekocht. Dass ich Jahre später wieder anfangen würde, Brennnesseln in der Küche zu verwenden, hätte ich nicht gedacht. Nach einem jahrelangem Verzicht auf das Kraut und sonstigem Gemüse wurde mir bewusst, wie durchaus günstig es ist, Brennnesseln wieder zu mir zu nehmen. Neben dem Geldbeutel freut sich ganz besonders die Gesundheit, die von dem Kraut profitiert.

 

Neben der Tatsache, dass Brennnesseln endlich mal wieder etwas Abwechslung in die Küche bringen, kommen aufgrund seines großen Chlorophyllgehalts auch viele Mineralien auf den Teller bzw. in den Mixer.

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Blattgrün #4: Rucola

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Endlich ist wieder Spargelzeit. Wir freuen uns auf die grünen und weißen Stängel auf dem Mittagsteller neben ein paar Kartoffeln oder im köstlichen Salat mit Erdbeeren und Rucola. Auch wenn der grüne Spargel Chlorophyll enthält, gehört er trotzdem nicht in den Mixer. Dafür ist der Rucola zuständig.

In Italien gehört Rucola fast auf jeden Teller, hierzulande sehen wir die grünen Blätter erst seit ein paar Jahren vermehrt auf dem Tisch. Rucola mit frischen Erdbeeren oder geraspelten Birnen – mit Rucola schmeckt vieles gut.

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Blattgrün #3: Feldsalat

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Rapunzel ist einer der Namen, unter denen man den Feldsalat kennt. Es gibt viele Namen für dieses leckere Gemüse über 80 Sorten von ihm – weit und breit über die Welt verstreut.

Die grünen Blätter des Feldsalats – insbesondere die kleinen Blätter – schmecken super lecker im Salat mit verschiedenem Gemüse, etwas Öl und Sonnenblumen- oder Kürbiskernen. Doch nicht nur im Salat, auch für grüne Smoothies lassen sich die Blätter leicht und schmackhaft verwenden. Sie geben dem Smoothie einen ganz eigenen Geschmack.

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Blattgrün #2: Grünkohl

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Die Grünkohlzeit geht los. Auch wenn es heißt, man soll den ersten Frost abwarten, besteht die Hälfte meines Kühlschranks schon aus Grünkohl. Ich konnte nicht länger warten – und geschadet hat es mir auch nicht. Im Gegenteil. Meine Nase hat sich über den Grünkohlgeruch genau so gefreut wie meine Geschmacksnerven. Endlich wieder knallgrüne Grünkohl-Smoothies mit extra viel Vitamin C und Calcium!

 

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Blattgrün #1: Spinat

SpinatPopeye machte ihn bekannt wie nie und schon damals wussten wir: Spinat macht stark. Das weiß mittlerweile jedes Kind. Doch trotzdem wird es den Eltern nicht leicht gemacht, ihre Kinder mit Spinat zu versorgen. Der Spinat bleibt weiterhin liegen.

Auch wenn einige noch immer behaupten mögen, Spinat sei aufgrund des damals versehentlich verschobenen Kommas im Eisengehalt nicht so gesund, wie es zunächst schien, bleibt es doch dabei: Spinat ist sehr gesund. Und das hat verschiedene Gründe.

 

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Kleines Radieschen

Als ich am Sonntag Abend aus dem Garten kam, brachte ich mir wieder einmal Radieschengrün mit. Natürlich war ich auf dem Rückweg mit meinen Gedanken schon bei dem nächsten grünen Smoothie. Ein grüner Smoothie mit Radieschengrün und Erdbeeren – eine der besten Kombinationen! Doch ist das Radieschengrün eigentlich so gesund wie die Radieschen selbst?

Radieschengrün wirkt – wie auch die Radieschen selbst – entgiftend und harntreibend (ähnlich der Brennnessel). Zudem kann ein grüner Smoothie aus Radieschengrün, das viel Phosphor und Calcium enthält, bei Husten und Leberbeschwerden bei der Linderung helfen. Phosphor ist für die Calciumaufnahme sehr wichtig und Calcium bekannterweise für unseren Knochenaufbau.

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Das Rezept:

– 1 Hand Radieschengrün

– 6 kleine Erdbeeren

– 1 kleine Banane

– 150 ml Wasser

3 Gründe für Chlorophyll

Wenn wir das Wort “Chlorophyll” hören, denken wir an grüne Blätter, Gemüse, Pflanzen. Meist denken wir gar nicht weiter drüber nach. Wozu auch – schließlich besteht nur etwa ein Prozent unserer Nahrung aus grünem Blattgemüse. Dabei ist Chlorophyll viel mehr als nur ein grüner Farbstoff. Victoria Boutenko nennt es “die flüssige Form des Sonnenlichts“. Besser kann man es wahrscheinlich nicht formulieren, denn grünes (Blatt)gemüse nimmt die Sonnenstrahlen auf, die durch das Chlorophyll in Energie (=Kohlenhydrate) umgewandelt werden.

libylolasgreensmoothies3 Gründe, die dafür sprechen, Chlorophyll in unseren wöchentlichen Speiseplan aufzunehmen:

  1. Chlorophyll wirkt auf unseren Körper harmonisierend, fördert die innere Gelassenheit und macht uns hierdurch zu stressresistenten Menschen.
  2. Chlorophyll fördert die Ausleitung von Schwermetallen und Pestiziden, die wir mit  unserer Nahrung ungewollt aufnehmen.
  3. Chlorophyll stärkt unser Immunsystem, wirkt gegen Entzündungen, wehrt Bakterien ab und regt zu einem gesunden Gewebewachstum an.

Chlorophyll kommt in hohen Mengen beispielsweise in Grünkohl, Petersilie, Spinat und Broccoli vor. Je dunkler die Blätter, um so mehr Chlorophyll ist drin! Also, holt Euch auf dem nächsten Markt frischen Grünkohl und werft ihn – zusammen mit Bananen, Äpfeln und Ingwer – in Euren Mixer!

Der Einkauf: Obst- und Gemüseläden

Seitdem ich regelmäßig mein Obst und Blattgrün in verschiedenen Läden und Märkten einkaufe, stellen sich mir immer mehr Fragen. Wie zum Beispiel diese: Woher kommt das Obst?

Als ich diese Frage meinem Obst- und Gemüsehändler bei mir um die Ecke fragte, verspannte sich sein Gesicht plötzlich und er wurde ganz ruhig. War ihm die Frage etwa unangenehm? Er muss doch damit rechnen, dass seine Kunden nach dem Ursprung der Ware fragen. Er druckste noch etwas herum, bis er schließlich antwortete: “Vom Großmarkt”. Als ich aus dem Laden ging, den ich wirklich oft und gerne besuchte, wurde mir etwas bewusst. Das Obst und Gemüse, das in diesem und weiteren Läden angeboten werden, erhalten die Einzelhändler aus dem Großmarkt. Das ist für viele Menschen selbstverständlich. Doch für mich hatte sich der Gedanke bis zu diesem Tag einfach nicht ergeben. Ich ging davon aus, dass der Händler frische Ware von Bauernhöfen in seinem Laden auslegen hatte – zumal es zum größten Teil deutsche Obst- und Gemüsesorten waren, die er in seinem Laden anbot. » Read more

Gemüse oder Blattgemüse?

libylolasgreensmoothiesIch werde oft gefragt, welches Gemüse ich für meine grünen Smoothies verwende. Wenn ich dann erkläre, dass ich nur Blattgemüse verwende, werde ich meist irritiert angeschaut. Bis vor wenigen Monaten kannte auch ich den Unterscheid noch nicht – zumindest hatte ich mir bis dahin noch keine Gedanken hierüber gemacht.

Als Blattgemüse bezeichnet man das Pflanzengrün bzw. die Blätter des Gemüses. Das Blattgemüse sollte grundlegend vom Gemüse unterschieden werden. Gemüse enthält meist Stärke, seine Blätter jedoch nicht. Sie enthalten die meisten Nährstoffe. Wir können für unsere Smoothies also am besten die Blätter verschiedener Gemüsesorten verwenden.

Gemüsesorten (z.B. Karotten, Rote Bete, Broccoli, Zucchini, Rettich, Blumenkohl, Weißkohl, Rosenkohl, Aubergine, Kürbis, Erbsen, Mais) sollte man nicht mit Früchten kombinieren, da sie viel Stärke enthalten. Früchte sollte man immer alleine zu sich nehmen, da es im Magen mit anderen Lebensmitteln zur Gärung kommen kann. Lediglich in Kombination mit Pflanzengrün kann man Früchte bedenkenlos zu sich nehmen.